Beruf

Berufsordnung für Kranken- und Kinderkrankenpflegefachkräfte in Bremen

 

Mit dem Erlass einer Berufsordnung für Gesundheits und Krankenpflegerinnnen und -pfleger sowie für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger regelt der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales in Bremen bundesweit erstmalig die allgemeinen und speziellen Berufsaufgaben der Krankenpflegefachkräfte. Die Deputation für Arbeit und Gesundheit hat heute (23.9.2004) der Berufsordnung zugestimmt.

Einen großen Stellenwert in der Berufsordnung haben neben der Beschreibung von Berufsbild und Berufsaufgaben die Verpflichtungen zur Kompetenzerhaltung und Qualitätssicherung.

Die Pflegefachkräfte im stationären und ambulanten Bereichen müssen sich täglich hohen Anforderungen an ihr pflegerisches Wissen und Können stellen, um Patientinnen und Patienten stets kompetent zu unterstützen, zu beraten und zu pflegen.

Wenn die Berufsordnung am 1. Januar 2005 in Kraft tritt, sind die rund 7000 Krankenschwestern und –pfleger in Bremen gefordert, neben dem Studium der Fachliteratur mindestens 10 Stunden pro Jahr in die Erhaltung und Weiterentwicklung ihres Wissens – zum Beispiel durch Fortbildungsveranstaltungen - zu investieren und auf Verlangen nachzuweisen.

 

 tl_files/inhalte/ndz-pflege-oe-pool/pdf-icon.gifBerufsordnung Bremen (80 KB)
 tl_files/inhalte/ndz-pflege-oe-pool/pdf-icon.gifBegründung zur Berufsordnung (29 KB)   

 


Pflegefachkräfte-Berufsordnung Hamburg

 

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat als drittes Bundesland, neben der Hansestadt Bremen und dem Saarland eine Berufsordnung erlassen. Der genaue Titel der Berufsordnung lautet:
Berufsordnung für Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Altenpflegerinnen und Altenpfleger vom 29. September 2009 (Pflegefachkräfte-Berufsordnung).
„ Ein weiterer Meilenstein für die Professionalisierung der Pflege ist erreicht: Nach dem Saarland und Bremen ist nun auch in Hamburg als drittem Bundesland eine Berufsordnung für Pflegende in Kraft getreten. „Damit bekommt die Berufsgruppe eine Plattform für ihr Selbstverständnis und kann nach innen und außen deutlich machen: Dafür stehen wir“, betonte die Pflegeexpertin Ingrid Smerdka-Arhelger auf dem 7. Gesundheitspflege-Kongress, der am 30. und 31. Oktober in Hamburg stattfand.“
(© Heilberufe Kongresse)

 

tl_files/inhalte/ndz-pflege-oe-pool/pdf-icon.gifBerufsordnung Hamburg (550 KB)

Das NDZ hat einen Fortbildungspass heraus gegeben, der die Berufsordnungen von Hamburg und Bremen enthält und viel Platz bietet zur Dokumentation und zum Nachweis absolvierter Fort- und Weiterbildungen. Den Pass erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich an uns wenden: Kontakt 

tl_files/inhalte/ndz-pflege-oe-pool/pdf-icon.gifFortbildungspass (228 KB)