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Fachsprachenprüfung B2 Pflege

Hier finden Sie den NDZ-Flyer Fachsprachenprüfungen Pflege B2!

Warum Fachsprachenprüfung?

Mit dem Eckpunktepapier zur Überprüfung der für die Berufsausübung erforderlichen Deutschkenntnisse in den Gesundheitsfachberufen (2019), legt die GMK die im Kontext der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erforderlichen Sprachkenntnisse in den jeweiligen fest.

Das NDZ beauftragte die passage gGmbH (Hamburg) ein Prüfungsformat zur Überprüfung des Hörverstehens sowie der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit zu entwickeln. Die 10 entwickelten Szenarien wurden anhand von 27 Probanden, welche sich im Anerkennungsprozess zur Pflegefachkraft in den NDZ-Ländern befanden, erprobt und testwissenschaftlich ausgewertet.

Die Fachsprachenprüfung B2 Pflege bezieht sich ausschließlich auf das Berufsfeld Pflege. Sie besteht aus zwei mündlichen Teilen und einem schriftlichen Teil. Hierbei geht es um die Überprüfung des Hörverstehens sowie der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit auf der Niveaustufe B2. Es wird kein pflegerisches Fachwissen geprüft.

Wie ist die Fachsprachenprüfung aufgebaut?

Die Fachsprachenprüfung umfasst drei Teile:

  • ein simuliertes Berufsangehöriger-Patienten-Gespräch, das heißt, ein Gespräch zwischen den zu Prüfenden und einer/einem Patientin/Patienten (20 Minuten)
  • ein simuliertes Gespräch mit einem Angehörigen derselben Berufsgruppe oder dem Angehörigen einer anderen Berufsgruppe (beispielsweise Arzt/Ärztin; Apotheker/in; Krankenpflegehelfer/in). Das heißt für die Prüfung, ein Gespräch zwischen den zu Prüfenden als Pflegekraft und einer anderen Pflegekraft (20 Minuten)
  • das Anfertigen eines Schriftstückes, das im Berufsfeld Pflege vorkommt, beispielsweise die Planung und Dokumentation der pflegerischen Handlungen (20 Minuten)

Wann starten die Fachsprachenprüfungen in den NDZ-Ländern?

Bremen: 01.09.2022 (nur noch Fachsprachenprüfungen)

Hamburg: voraussichtlich 01.01.2023

Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: voraussichtlich 01.07.2023

Muss ich zusätzlich ein B2-Zertifikat haben?

Nein. Die Fachsprachenprüfung gilt als Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 und wird anfangs parallel zur B2-Prüfung angeboten (außer in Bremen). Ab voraussichtlich 01.01.2024 werden in den Ländern ausschließlich die Fachsprachenprüfungen Pflege B2 als Sprachnachweis akzeptiert.

Wann ist die Ablegung der Fachsprachenprüfung nicht erforderlich?

Eine Fachsprachenprüfung muss im Rahmen des Anerkennungsverfahrens absolviert werden.

Einer  Fachsprachenprüfung muss nicht absolviert werden, wenn die oder der Antragstellende folgendes vorweist:

  • deutsch als Muttersprache oder

  • mindestens zehnjährige abgeschlossene allgemeinbildende Schulbildung an einer deutschsprachigen Schule oder

  • mindestens dreijährige abgeschlossene Berufsausbildung in deutscher Sprache

Bei Fragen zum Anerkennungsverfahren oder ob Sie eine Fachsprachenprüfung absolvieren müssen, wenden Sie sich bitte an die zuständige Behörde im Bundesland.

Was passiert, wenn ich die Prüfung nicht bestehe?

Die Fachsprachenprüfung kann beliebig oft wiederholt werden. Jedoch muss die Prüfungsgebühr für jeden Versuch vollumfänglich entrichtet werden.

Wie kann ich mich auf die Fachsprachenprüfung vorbereiten?

  • Um ein besseres Gefühl für die Niveaustufe B2 zu bekommen, können Sie sich im Internet Beispiele für mündliche Prüfungen B2 anschauen
  • Teilnahme an entsprechenden Deutsch- bzw. Vorbereitungskursen in Bezug auf Gesundheitsfachberufe bzw. Ihren speziellen Beruf aus dem Bereich der Gesundheitsfachberufe

  • Sie können sich auf die Fachsprachprüfung B2 Pflege vorbereiten, indem Sie das Sprechen mit Patient*innen und das Sprechen mit Kolleg*innen über Patient*innen trainieren

  • Außerdem können Sie trainieren, Texte zur Planung und Dokumentation von Pflegeprozessen zu schreiben

 

Bremen: Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Contrescarpe 72, 28195 Bremen

Hamburg: Sozialbehörde - Amt für Gesundheit, Postfach 760 106; 22051 Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport, Werderstraße 124, 19055 Schwerin

Niedersachsen: Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Gustav-Bratke-Allee 2, 30159 Hannover

Schleswig-Holstein: SHIBB, Sachgebiet 21 – Gesundheitsberufe, Sophienblatt 50a, 24114 Kiel

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